Archive: Aktuelles

  • Das war die fünfte Innovationswerkstatt

    Bei der fünften Innovationswerkstatt ging es um die Zusammenarbeit von Verwaltung und Zivilgesellschaft und insbesondere um die Frage, wie man Beratungsangebote besser digitalisieren kann.  Wie können die öffentliche Verwaltung und die Zivilgesellschaft in Zeiten der Coronakrise bestmöglich zusammenarbeiten? Und was kann die Verwaltung aus der Krise lernen?  Einen ersten Input gab Adriana Groh vom Prototype […]

    Copyright: Kerstin Musl

    Bei der fünften Innovationswerkstatt ging es um die Zusammenarbeit von Verwaltung und Zivilgesellschaft und insbesondere um die Frage, wie man Beratungsangebote besser digitalisieren kann. 

    Wie können die öffentliche Verwaltung und die Zivilgesellschaft in Zeiten der Coronakrise bestmöglich zusammenarbeiten? Und was kann die Verwaltung aus der Krise lernen? 

    Einen ersten Input gab Adriana Groh vom Prototype Fund und Mitinitiatorin des WirvsVirus Hackathons der Bundesregierung. Zwischen dem Moment, an dem mehrere Menschen zur gleichen Zeit die gleiche Idee hatten, bis zum Wochenende, an dem über 40.000 Menschen 1.500 Lösungen hackten, verging gerade mal eine Woche, berichtet Groh.

    Was bleibt nach dem Wochenende voller Euphorie und Innovation? Da sind die 36 Lösungen, die 42 Tage nach dem Hackathon live sind. Da sind die vielen Projekte, von denen 83 % weiterverfolgt werden. Da sind die 77 % der Teilnehmenden, die das Gefühl hatten, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Da ist das Umsetzungsprogramm, das weiterhin hilft, die Projekte auf die Straße zu bringen. Da ist das verstärkte Vertrauen in die Regierung, das bei 56 % der Teilnehmer*innen eintrat. „Wir müssen radikale Kooperationen zwischen der Zivilgesellschaft, Unternehmen und der Verwaltung vorantreiben“, so Groh abschließend.

    Im zweiten Teil berichteten mehrere Referate des Bundesfamilienministeriums, vor welche Herausforderungen die Coronakrise sie gestellt hat und wie die Zivilgesellschaft hier helfen konnte. 

    Im Anschluss erörterten die 30 bunt gemischten Teilnehmer*innen Herausforderungen in Gruppenarbeiten. Wie kann eine wirklich anonyme und doch auch persönliche Beratung gelingen? Wie erfahren die Menschen überhaupt von den neuen Online Beratungsangeboten und wie können die Mitarbeiter*innen bestmöglich Kompetenzen im Bereich Online Beratung aufbauen?

    Die Learnings aus der Veranstaltung:

    Learning1: Es braucht Strukturen, die schon angelegt sind, damit man in der Krise reagieren kann, etwa eine Infrastruktur, die aufgebaut und gepflegt wird, über die man dann im Krisenfall loslegen kann – leichtgewichtige Förderprogramme etwa, die es ermöglichen, aus dem Nichts etwas zu stemmen. 

    Learning 2: Man kann den Digitalisierungsrückstau nicht von einen Tag auf den anderen aufholen, aber: vor der nächsten Krise kann man sich besser aufstellen. Offene Datengrundlagen, Schnittstellen, Integration. 

    Learning 3: Eine aktive, digitale Zivilgesellschaft ist sehr viel wert! Diese muss man pflegen, denn mit ihnen kann man Co-Creation-Prozesse anstoßen, die hohes Innovationspotential haben. 

    Learning 4: Man muss radikale Kooperationen zwischen der Zivilgesellschaft, Unternehmen und der Verwaltung vorantreiben. Dabei geht es nicht um die Profilierung Einzelner, sondern um das Zusammenbringen von Expertise, Erfahrung und Support.

  • Wie können die Verwaltung und die Zivilgesellschaft in der Coronakrise bestmöglich zusammenarbeiten?

    Die Innovationswerkstatt – der Abend der digitalen Zivilgesellschaft am 27.05. um 18:00 Uhr In der gegenwärtigen Coronakrise haben digitale Anwendungen enorm an Bedeutung gewonnen, die uns helfen, miteinander in Kontakt zu bleiben, Hilfe und Unterstützung zu organisieren, Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu beraten, von zu Hause aus zu arbeiten und zu lernen. Viele neue Ideen […]

    Die Innovationswerkstatt – der Abend der digitalen Zivilgesellschaft am 27.05. um 18:00 Uhr

    In der gegenwärtigen Coronakrise haben digitale Anwendungen enorm an Bedeutung gewonnen, die uns helfen, miteinander in Kontakt zu bleiben, Hilfe und Unterstützung zu organisieren, Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu beraten, von zu Hause aus zu arbeiten und zu lernen. Viele neue Ideen wurden – auch im Rahmen des Hackathons „wirvsvirus“ der Bundesregierung – entwickelt, um die Krise besser bewältigen zu können. Dabei zeigt sich, wie wichtig es ist, dass Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Bei der Innovationswerkstatt wollen wir daher analysieren, wo die bisherige Zusammenarbeit funktioniert hat und wo man diese noch verbessern kann. Was können wir aus den bisherigen Erfahrungen lernen und wie können neue Formen der Zusammenarbeit etabliert werden?

    Die Innovationswerkstatt ist ein vierteljährlich stattfindendes Format des Innovationsbüros. Sie bietet Gelegenheit zum Austausch mit Interessierten aus Vereinen, Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Innovationsbüro und Bürgerinnen und Bürger zu den gesellschaftspolitischen Fragen der Digitalisierung. Und wir bleiben nicht bei der Theorie: Gemeinsam entwickeln wir in der Innovationswerkstatt neue und innovative Ideen.

    Die Innovationswerkstatt am 27. Mai startet mit einem Input von Adriana Groh. Adriana Groh zeigt auf, wie die Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und der Zivilgesellschaft organisiert wurde und was aus den Projekten geworden ist. Im zweiten Teil soll in einer Gruppenphase gemeinsam an mehreren Herausforderungen gearbeitet und Lösungsansätze entwickelt werden.

    Die Innovationswerkstatt wird digital stattfinden. Da die Plätze aus technischen Gründen begrenzt sind bitten wir um eine Anmeldung über folgenden Link https://pretix.eu/innovationsbuero/innowerkstatt/

    Ablaufplan:

    18:00 Uhr       Begrüßung

    18:10 Uhr       Wir vs. Virus Hackathon – ein Best Practice

    Adriana Groh – Co-Organisatorin Wir vs. Virus Hackathon, Project Lead Prototype Fund

    18:40 Uhr       Schlaglichter aus dem BMFSFJ

    19:10 Uhr       Arbeitsphase

    20:00 Uhr       Ende

  • Das war die dieses Mal wirklich digitale Innovationswerkstatt

    Eigentlich wollten wir in Berlin bei uns im Innovationsbüro über digitale Utopien diskutieren. Doch dann kam das Coronavirus und die Möglichkeit sich zu treffen fiel weg. Daher haben wir aus der Innovationswerkstatt unsere erste Online Konferenz gemacht. Bei der Innovationswerkstatt ging es dieses Mal um digitale Utopien. Den vielen negativen Berichten über die Zukunft des […]

    Eigentlich wollten wir in Berlin bei uns im Innovationsbüro über digitale Utopien diskutieren. Doch dann kam das Coronavirus und die Möglichkeit sich zu treffen fiel weg. Daher haben wir aus der Innovationswerkstatt unsere erste Online Konferenz gemacht.

    Bei der Innovationswerkstatt ging es dieses Mal um digitale Utopien. Den vielen negativen Berichten über die Zukunft des Internets sollte eine positive Vision entgegengestellt werden. „Welche digitalen Zukunft wollen wir eigentlich?“ – das  war die Grundfrage die wir zwei Stunden lang diskutiert haben.

    In einem ersten Schritt gab Julia Kloiber, Gründerin vom Superrr Lab, einen Überblick über digitale Utopien. Anschließend wurden die Teilnehmer*innen in Gruppen eingeteilt: Sie mussten sich mit digitalen Grundrechten beschäftigen und ein Grundrecht aussuchen, mit dem sich die Gruppe tiefergehender befassen will. Die Gruppen mussten außerdem entwickeln, wie die digitale Welt in 50 Jahren aussehen wird.

    In einem zweiten Schritt sollten die Teilnehmer*innen anhand von Tarot Karten ein neues Tool für die digitale Utopie im Bereich der Bildungsvielfalt entwickeln. Folgende Eigenschaften sollte ein neues Werkzeug im Bereich Bildung mitbringen:

    Dezentralität von Bildungsangeboten

    Jeder kann das lernen, was er/oder sie möchte -es ist ganz egal an welchem Ort er/oder sie ist.

    Bildung muss für alle zugänglich sein. In der Zukunft kann es nur Open Educational Resources geben – alle haben Zugang.

    In der Zukunft gibt es ein Recht auf einfache Sprache, auf Verständlichkeit.

    Freiheit muss gewahrt bleiben. Jeder kann selbst entscheiden, was er oder sie lernt. Themenvielfalt soll sichergestellt werden.

    Trotz einiger technischer Probleme hat die Innovationswerkstatt gezeigt, dass man digitale Utopien auch im digitalen Raum erarbeiten kann. Wir lassen die Ergebnisse der Innovationswerkstatt in die weitere Arbeit im Innovationsbüro einfließen.

  • „Back to the future“ – welche Vision für die Digitalisierung haben wir eigentlich?

    Eigentlich wollten wir uns am 26.03. zur Innovationswerkstatt treffen. Doch mit dem Coronavirus ist das nicht mehr möglich und die Gesundheit von allen hat natürlich Vorrang. Das soll uns aber nicht davon abhalten, zusammen mit Julia Kloiber über digitale Utopien zu diskutieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Wir verlegen die Innovationswerkstatt zu digitalen Utopien daher […]

    Foto: renatodantasc, CC BY-SA 2.0 via Flickr (https://flic.kr/p/9351R3)

    Eigentlich wollten wir uns am 26.03. zur Innovationswerkstatt treffen. Doch mit dem Coronavirus ist das nicht mehr möglich und die Gesundheit von allen hat natürlich Vorrang.

    Das soll uns aber nicht davon abhalten, zusammen mit Julia Kloiber über digitale Utopien zu diskutieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln. Wir verlegen die Innovationswerkstatt zu digitalen Utopien daher einfach ins Digitale und treffen uns am 26.03.2020 zu einer Online Konferenz. 

    Da eine Online Konferenz nur begrenzten Platz hat und auch hier der Austausch nicht zu kurz kommen soll, haben wir nur ein begrenztes Kontingent an Teilnehmer*innen. Wer bei der Online Konferenz dabei sein will, meldet sich bitte verbindlich unter events@innovationsbuero.net an.

    Die Plätze werden nach „First come first serve“ vergeben. Sollte der Andrang groß sein, prüfen wir eine Wiederholungsmöglichkeit.
    Ablaufplan:

    18:00 Uhr Begrüßung
    18:15 Uhr Neues aus dem Innovationsbüro
    18:30 Uhr Welche Visionen gibt es für die digitale Zukunft? – Julia Kloiber
    19:10 Uhr Arbeitsphase „Back to the future”
    20:00 Uhr Bier, Wein, Mate und Pizza (jeder bei sich zu Hause)

  • KIZDigital und Innovationsbüro vorgestellt

    Mit einer Pressekonferenz im Veranstaltungssaal „Palazzo“ des unabhängigen Think Tanks iRights.Lab stellte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey den Kinderzuschlag KIZDigital und die Arbeit des Innovationsbüros Digitales Leben vor. In den Räumen des iRights.Labs, das das Innovationsbüro betreibt, erklärte die Bundesministerin gemeinsam mit dem Leiter der Familienkasse Karsten Bunk, vor den versammelten Journalist*innen, wie die Leistung zu […]

    Mit einer Pressekonferenz im Veranstaltungssaal „Palazzo“ des unabhängigen Think Tanks iRights.Lab stellte Bundesministerin Dr. Franziska Giffey den Kinderzuschlag KIZDigital und die Arbeit des Innovationsbüros Digitales Leben vor.

    In den Räumen des iRights.Labs, das das Innovationsbüro betreibt, erklärte die Bundesministerin gemeinsam mit dem Leiter der Familienkasse Karsten Bunk, vor den versammelten Journalist*innen, wie die Leistung zu beantragen ist und wer davon profitieren kann.

    Der Kinderzuschlag ist eine Leistung, die einkommensschwache Familien unterstützen soll. Eine Vielzahl erwerbstätiger Eltern ist auf den Kinderzuschlag als zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen, da ihr Einkommen nicht ausreicht, um den Unterhalt ihrer Kinder zu sichern. Mit dem Kinderzuschlag können anspruchsberechtigte Familien bis zu 185 Euro pro Kind zusätzlich zum Kindergeld erhalten.

    Neben dem KIZDigital wurde das Innovationsbüro des Bundesfamilienministeriums und seine Arbeit genauer vorgestellt. Das Innovationsbüro besteht seit Anfang 2019 und begleitet das BMFSFJ bei der Entwicklung und Skalierung innovativer digitaler Angebote. „Mit dem Innovationsbüro unterstützen wir das BMFSFJ auf dem Weg hin zu einem Digitalen Gesellschaftsministerium – strategisch und praktisch. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, organisierter Zivilgesellschaft und Bundesministerium entwickeln wir konkrete Innovationen mit erfahrbarem Mehrwehrt“ betonte Philipp Otto, Leiter des Innovationsbüros.

    Alle Informationen zum Kinderzuschlag finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag-verstehen.

  • Das war die Innovationswerkstatt zum Thema „Was können wir Hass im Netz und Digitaler Gewalt innovativ entgegenstellen?“

    Derzeit erleben wir immer mehr Hass und Gewalt im Internet. Menschen werden immer öfter online bedroht. Doch wo liegen die Ursachen dafür? Und was kann man konkret gegen den Hass tun? Diesen Fragen ging die zweite Innovationswerkstatt des Innovationsbüros am 20. November nach. Kübra Gümüşay, Autorin und Bloggerin betonte in ihrem Vortrag, dass Hass beim […]

    Derzeit erleben wir immer mehr Hass und Gewalt im Internet. Menschen werden immer öfter online bedroht. Doch wo liegen die Ursachen dafür? Und was kann man konkret gegen den Hass tun? Diesen Fragen ging die zweite Innovationswerkstatt des Innovationsbüros am 20. November nach.

    Kübra Gümüşay, Autorin und Bloggerin betonte in ihrem Vortrag, dass Hass beim Thema Feminismus, Islam oder Klima auch konstruktiv im Internet diskutiert werden kann. Der Hass komme meist aus einschlägigen und gut organisierten Foren und Gruppen. Diese so, Gümüşay hätten oftmals viel Zeit und würden sehr zielgerichtet eine große Menge an Kommentaren hinterlassen. „Gerade einmal fünf Prozent aller Accounts sind für 50 Prozent aller Hasskommentare zuständig.“, so Kübra Gümüşay. Die Autorin kritisierte Facebook und andere soziale Netzwerke für das fehlende Offenlegen ihrer Algorithmen. „Warum, müsste man fragen, machen wir eigentlich freiwillig mit bei einem Spiel, dessen Regeln wir nicht kennen?“, fragte die Autorin abschließend.

    Im zweiten Vortrag ging Dr. Aljoscha Burchardt vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz der Frage nach, welche technischen Möglichkeiten es gibt, um Hate Speech zu verhindern. Er erläuterte, wie komplex Sprache ist und wie viele unterschiedliche Ebenen diese besitzt. Daher sei es schwierig, Hass automatisch herauszufiltern. Außerdem gäbe es immer die Möglichkeit den Hass zu codieren was nicht nur für technische Systeme, sondern zum Teil auch für Menschen schwierig sei.

    Anschließend teilten sich die Teilnehmer*innen in vier Arbeitsgruppen auf. Zwei Gruppen diskutierten analoge Ideen gegen Hate Speech und zwei Gruppen arbeiteten an digitalen Lösungen. Die erste Gruppe entwickelte die Idee von Anfangsanonymität von Tweets. Diese sollen anschließend von Nutzer*innen bewertet werden. Außerdem wünschte sich die Gruppe eine Stiftung die offene soziale Netzwerke wie beispielsweise Diaspora fördert. Für die zweite Gruppe war es wichtig, dass die Zugänge zu Beratung sehr niederschwellig sind. Dafür sei eine Online Karte aller Beratungsstellen zentrale Voraussetzung. Die dritte Gruppe setzte grundsätzlich bei der Weiterentwicklung unserer Demokratie an. Diese wünschte sich Bürger*innenräte auf kommunaler Ebene, die per Losverfahren zusammengesetzt werden. Die vierte Gruppe entwickelte ein verbessertes Meldesystem für Kommentare.

  • Was können wir Hass im Netz und Digitaler Gewalt innovativ entgegenstellen?

    Innovationswerkstatt – Was können wir Hass im Netz und Digitaler Gewalt innovativ entgegenstellen? Der Abend der digitalen Zivilgesellschaft am 20.11. beim iRights.Lab (Schützenstraße 8, 10117 Berlin, 4 Stock.) Digitale Gewalt und Hass im Netz gehen uns alle an. Welche technischen und weiteren innovativen Möglichkeiten gibt es gegen Hate Speech? Was sind die Ursachen für die Gewalt? Und […]

    Innovationswerkstatt – Was können wir Hass im Netz und Digitaler Gewalt innovativ entgegenstellen? Der Abend der digitalen Zivilgesellschaft am 20.11. beim iRights.Lab (Schützenstraße 8, 10117 Berlin, 4 Stock.)

    Digitale Gewalt und Hass im Netz gehen uns alle an. Welche technischen und weiteren innovativen Möglichkeiten gibt es gegen Hate Speech? Was sind die Ursachen für die Gewalt? Und wie kann man bei Sozialen Netzwerken ansetzen? Diesen Fragen wollen wir bei der nächsten Innovationswerkstatt nachgehen.

    Die Innovationswerkstatt ist ein vierteljährlich stattfindendes Format des Innovationsbüros.  Sie bietet Gelegenheit zum Austausch mit Interessierten aus Vereinen, Verbänden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Innovationsbüro und Bürgerinnen und Bürger zu den gesellschaftspolitischen Fragen der Digitalisierung. Und wir bleiben nicht bei der Theorie: Gemeinsam entwickeln wir in der Innovationswerkstatt neue und innovative Ideen.

    Die Innovationswerkstatt am 20. November startet mit einem Input von Kübra Gümüşay zum Thema „Hass im Netz und digitale Gewalt – digitale Strategien dagegen“. Kübra Gümüşay ist freie Journalistin, Bloggerin und Social Media Beraterin – zuletzt an der Universität Oxford. Anschließend folgt ein zweiter Impuls von Dr. Aljoscha Burchardt über die technischen Möglichkeiten gegen Hass im Netz. Dr. Aljoscha Burchardt ist stellvertretender Standort­sprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) in Berlin. Er ist Experte für Sprachtechnologie und Künstliche Intelligenz. Burchardt hat mehrere große Projekte im Bereich der Maschinellen Übersetzung geleitet.

    Um eine Anmeldung unter events@innovationsbuero.net bis zum 19.11. wird gebeten.

    Ablaufplan:

    18:00 Uhr        Begrüßung

    18:15 Uhr        Neues aus dem Innovationsbüro

    18:30 Uhr       Soziale Netzwerke – Warum erleben wir so viel Hass im Internet? – Kübra Gümüşay

    18:50 Uhr        Gibt es technische Lösungen gegen Hass im Netz? – Dr. Aljoscha Burchardt

    19:10 Uhr        Arbeitsphase

                            Welche technischen Möglichkeiten gibt es gegen Hate Speech?

                            Was sind die Ursachen für den Hass?

                            Was können Soziale Netzwerke tun?            

    20:00 Uhr       Bier, Wein, Mate und Pizza

  • Innovationsbüro “Digitales Leben” mit einem Chancen-Hackathon eröffnet

    Wie können Familienleistungen wie der Kinderzuschlag schneller und zielgenauer zu denen kommen, die sie benötigen? Welche digitalen Tools müssten geschaffen werden, damit Menschen, die sich ehrenamtlich oder hauptberuflich um andere Menschen kümmern, ihre Aufgaben noch besser als bisher erfüllen können? Und wie können die vielen vorhandenen offenen Daten des Bundesministeriums besser zugänglich und nutzbar gemacht […]

    Foto: Kerstin Musl

    Wie können Familienleistungen wie der Kinderzuschlag schneller und zielgenauer zu denen kommen, die sie benötigen? Welche digitalen Tools müssten geschaffen werden, damit Menschen, die sich ehrenamtlich oder hauptberuflich um andere Menschen kümmern, ihre Aufgaben noch besser als bisher erfüllen können? Und wie können die vielen vorhandenen offenen Daten des Bundesministeriums besser zugänglich und nutzbar gemacht werden? Mit Fragen wie diesen setzten sich am 14. und 15. Juni 2019 die mehr als 100 Teilnehmer*innen am ersten Chancen-Hackathon im Ikonic-Studio in Berlin auseinander. Zwei Tage lang erarbeiteten sie in unterschiedlichen Gruppen Antworten auf Fragen einer modernen, digital gestützten Gesellschaftspolitik und entwickelten konkrete Ideen und Prototypen. 

    Mit dem Chancen-Hackathon gab Bundesministerin Dr. Franziska Giffey auch offiziell den Startsschuss für das Innovationsbüro “Digitales Leben” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für dessen Betrieb das iRights.Lab aus Berlin beauftragt wurde. Das Innovationsbüro unterstützt das Bundesministerium und seine Zielgruppen dabei, die Potenziale der Digitalisierung durch konkrete innovative Projekte und die Vermittlung von Digitalkompetenzen zu nutzen. Dr. Franziska Giffey und der Leiter des Innovationsbüros, Philipp Otto, feierten den Start des Innovationsbüros mit dem Anschneiden einer eigens für den Anlass kreierten Torte.

    In einer ersten Arbeitsphase wurden Themenschwerpunkte und konkrete Fragestellungen erarbeitet und im Anschluss im Plenum vorgestellt. 

    Am zweiten Tag ging es schließlich darum, an konkreten Projektideen zu arbeiten. In insgesamt 13 kleineren Gruppen und einer fast siebenstündigen Arbeitsphase wurden Konzepte entwickelt, die am Ende in einer großen Abschlussrunde präsentiert wurden.

    Die drei besten Ideen wurden von der Impact Group, einer Jury aus Expert*innen aus verschiedenen Feldern, ausgezeichnet. Zu den Siegerprojekten zählen ein Konzept für ein Familienkonto, mit dem Familienleistungen organisiert werden und ohne bürokratische Hürden an die Berechtigten gelangen sollen und das Diversityspiel „Abgehängt“. Das Spiel richtet sich vor allem an Vereine und Ehrenamtliche und soll die Möglichkeit bieten, sich in unterschiedliche Rollen und Lebensumstände zu begeben und damit spielerisch mit den entsprechenden Problemen und Herausforderungen konfrontiert zu werden. Die Aufgabe ist es dabei, Abhilfe zu suchen und Lösungen für die betreffenden Situationen kennenzulernen. 

    Schließlich überzeugte eine Gruppe, die ein Modell entwickelte, um die zahlreichen verfügbaren Daten des Bundesministeriums in ein Open-Data-Format zu überführen. Damit sollen die Daten einfach und verständlich dargestellt und grafisch ansprechend gestaltet werden. So können Daten für Bürger*innen zugänglicher und nutzbarer werden. Die Gewinner*innen werden nun mit den Mitgliedern der Impact Group an den Ideen arbeiten und diese weiterentwickeln. Ein erstes Treffen ist bereits Ende Juli in Planung.

  • 14–15. Juni: Chancen-Hackathon

    Wie können alle von der Digitalisierung profitieren? Dieser Frage wollen wir am 14.-15. Juni beim Chancen-Hackathon des Innovationsbüros nachgehen. Egal ob Programmierer_in, Designer_in oder Politik- und Gesellschaftsinteressierte, alle können beim Chancen-Hackathon mitmachen und sich einbringen. Nachdem die unterschiedlichen Aufgaben vorgestellt wurden, formieren sich Teams die an innovativen Lösungen arbeiten.

    Wie können alle von der Digitalisierung profitieren? Welche Chancen bietet die Digitalisierung für Familien, für Eltern, Kinder und Jugendliche, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen aller Herkünfte und Geschlechter – und für die vielen Vereine, Verbände und Initiativen im Land? Dieser Frage wollen wir am 14.-15. Juni 2019 beim Chancen-Hackathon des BMFSJ, im Ikonic Studio in Berlin (Glasower Straße 44-47), nachgehen. Egal ob Programmierer_in, Designer_in oder Politik- und Gesellschaftsinteressierte, alle können beim Chancen-Hackathon mitmachen und sich einbringen. Nachdem die unterschiedlichen Aufgaben vorgestellt wurden, formieren sich Teams, die an innovativen Lösungen arbeiten.

    Am Ende des Hackathons werden die Ideen der Impact Group präsentiert. Die Mitglieder der Impact Group sind die Geburtshelfer der Ideen. Die drei besten Konzepte, die von der Impact Group und den Teilnehmenden gewählt wurden, werden von ihnen mit Rat, Tat und Kontakten unterstützt.

    Anmeldung

    Programm
    Freitag
    16.00 UhrBegrüßung
    16.10 UhrVorstellung der Aufgabenstellungen
    16.50 UhrBegrüßung durch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey 
    17.05 UhrFragerunde an die Ministerin
    17.15 UhrEröffnung des Innovationsbüros
    17.20 UhrIdeensprint
    17.45 UhrZusammenfassung der Ergebnisse
    18.15 UhrWorking Phase I
    20.00 UhrAbendessen und Empfang

    Programm
    Samstag

    10.00 UhrVortrag / Mehrwert für Bürger_innen durch offene Daten schaffen – Sebastian Meier
    10.15 UhrWorking Phase II
    17.00 UhrAbschlusspräsentationen der Teams
    18.30 UhrPreisverleihung
    Copyright: Ikonic Studio

    Familien mit geringem Einkommen helfen

    Familien sind das Zentrum der Gesellschaft. Daher unterstützt das Ministerium sie mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen. Doch oft rufen Menschen staatliche Leistungen, die ihnen zustehen, nicht ab. Ein gutes Beispiel ist der Kinderzuschlag, der Familien mit geringem Einkommen zur Verfügung steht. Nur 40 Prozent der Berechtigten beantragen diesen aktuell. So kommen wichtige finanzielle Hilfen nicht bei den Familien an. Gesucht wird daher eine Idee, die dafür sorgt, dass die Leistungen wirklich ankommen und die Chancen für Familien sich verbessern. 

    Mit offenen Daten Teilhabe stärken

    Das Bundesfamilienministerium hat ein Open Data Portal. Hier finden sich aktuell etwa 60 Datensätze zu ganz unterschiedlichen Themen: Von der Arbeitslosenquote nach Kreisen über Beteiligung von Vätern am Elterngeldbezug  bis hin zur Teilzeitbeschäftigung nach Geschlecht und Kreisen. Die Chance offener Daten liegt aber darin, dass sie genutzt werden. Wir stellen euch das Datenportal vor und suchen gemeinsam nach Lösungen, wie man diese Daten nutzen kann, um die gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen. 

    Gleichstellung fördern und sichtbar machen

    Frauen sind in der Wirtschaft, der Verwaltung und der Politik immer noch unterrepräsentiert. Um dies zu ändern, ist es wichtig, die jetzige Situation sichtbar zu machen. Das Internet bietet uns hier ganz neue Chancen, die wir nutzen sollten. Gesucht werden digitale Ideen, die Ungleichheit sichtbar und den Handlungsbedarf klar machen. Gemeinsam wollen wir an Lösungen arbeiten, die die Chancen für eine gleichberechtigte Gesellschaft erhöhen. 

    Den Helfern helfen

    Menschen, die helfen wollen, wissen oft nicht wo. Gerade die vielfältigen Angebote im sozialen Bereich sind häufig nicht oder nur schwer online auffindbar. Hier verliert unsere Gesellschaft viel Potential und das können wir Dank des Internets besser als bislang organisieren. Daran wollen wir arbeiten. Damit wollen wir die Chancen erhöhen, dass die, die helfen wollen, auch helfen können, und die, die Hilfe brauchen, sie auch finden.

    Offener Chancen-Track

    Hier ist Kreativität gefragt. Ihr hattet schon immer eine Idee, wie die Digitalisierung die Chancen von Familien, Senioren, Frauen und Jugend oder auch der Zivilgesellschaft erhöhen kann? Her damit!

    Die Impact Group

    Die Mitglieder der Impact Group kommen aus unterschiedlichen beruflichen Feldern. Die Impact Group wählt die besten Ideen des Hackathons aus. Gemeinsam mit den Gewinnerteams entwickelt sie die Projektideen weiter in Richtung ihrer Umsetzung.