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Das war die achte Innovationswerkstatt

Gibt es Apps, die wie für mich gemacht sind? Wer bringt der Maschine Werte bei? 
Gibt es online auch in nett? 

Auf diese und andere Fragen gibt die „Agenda für smarte Gesellschaftspolitik“ Antworten. Mit seiner neuen Digitalstrategie präsentiert das Bundesfamilienministerium eine Vision von einer “smarten Gesellschaftspolitik” für die digitale Gesellschaft von morgen: Digitale Innovationen können das Leben der Menschen einfacher, sicherer und sozialer machen und gesellschaftliche Herausforderungen erfolgreich lösen, wenn der technologische Fortschritt in den Dienst der Allgemeinheit gestellt wird. Dazu müssen Gesellschaftspolitik und Digitalisierungspolitik zusammen gedacht werden. 

Bei der achten Innovationswerkstatt wurde im ersten Teil diese „Agenda für smarte Gesellschaftspolitik“ vorgestellt. Welche Projekte will das Ministerium angehen und wie sieht die Vorstellung für die Zukunft aus?

Im zweiten Teil konnten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen tiefer in die einzelnen Kapitel der Agenda einsteigen und Visionen für die digitale Gesellschaft entwickeln. 

Die Learnings aus den Gruppen:

1. Vorhandene Daten sollten zur zielgenauen Identifikation und Ansprache Leistungsberechtigter sowie zur kontinuierlichen Verbesserung von Services genutzt werden.

2. Wir müssen den Digital Gap schließen. Hierzu kommt es vor allem auf die Vermittlung von Kompetenzen, wie der Fähigkeit, selbstständig Angebote bewerten zu können, besonders für vulnerable Gruppe an.

3. Um die Zivilgesellschaft zu unterstützen und zu befähigen braucht es vor allem offene Datenbanken.

4. Smart ist kein Selbstzweck und sollte das Menschliche im Miteinander nicht ersetzen. Digitale Netzwerke sollten in diesem Sinne auch zu mehr menschlichem Kontakt führen und nicht zu weniger.

Positiv wurde wahrgenommen, dass die Agenda vielen dieser Forderungen bereits mit konkreten Leuchtturmprojekten begegnet. Die weiteren Eindrücke und gesammelten Bedarfe aus der Zivilgesellschaft werden in den weiteren Entwicklungsprozess der Agenda eingehen. Abschließend äußerten Teilnehmende zudem den Wunsch, dass Strategien wie diese mit Strategien anderer Ministerien der Regierung harmonieren müssen.