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Das war die dieses Mal wirklich digitale Innovationswerkstatt

Eigentlich wollten wir in Berlin bei uns im Innovationsbüro über digitale Utopien diskutieren. Doch dann kam das Coronavirus und die Möglichkeit sich zu treffen fiel weg. Daher haben wir aus der Innovationswerkstatt unsere erste Online Konferenz gemacht.

Bei der Innovationswerkstatt ging es dieses Mal um digitale Utopien. Den vielen negativen Berichten über die Zukunft des Internets sollte eine positive Vision entgegengestellt werden. „Welche digitalen Zukunft wollen wir eigentlich?“ – das  war die Grundfrage die wir zwei Stunden lang diskutiert haben.

In einem ersten Schritt gab Julia Kloiber, Gründerin vom Superrr Lab, einen Überblick über digitale Utopien. Anschließend wurden die Teilnehmer*innen in Gruppen eingeteilt: Sie mussten sich mit digitalen Grundrechten beschäftigen und ein Grundrecht aussuchen, mit dem sich die Gruppe tiefergehender befassen will. Die Gruppen mussten außerdem entwickeln, wie die digitale Welt in 50 Jahren aussehen wird.

In einem zweiten Schritt sollten die Teilnehmer*innen anhand von Tarot Karten ein neues Tool für die digitale Utopie im Bereich der Bildungsvielfalt entwickeln. Folgende Eigenschaften sollte ein neues Werkzeug im Bereich Bildung mitbringen:

Dezentralität von Bildungsangeboten

Jeder kann das lernen, was er/oder sie möchte -es ist ganz egal an welchem Ort er/oder sie ist.

Bildung muss für alle zugänglich sein. In der Zukunft kann es nur Open Educational Resources geben – alle haben Zugang.

In der Zukunft gibt es ein Recht auf einfache Sprache, auf Verständlichkeit.

Freiheit muss gewahrt bleiben. Jeder kann selbst entscheiden, was er oder sie lernt. Themenvielfalt soll sichergestellt werden.

Trotz einiger technischer Probleme hat die Innovationswerkstatt gezeigt, dass man digitale Utopien auch im digitalen Raum erarbeiten kann. Wir lassen die Ergebnisse der Innovationswerkstatt in die weitere Arbeit im Innovationsbüro einfließen.