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Das war die neunte Innovationswerkstatt

Welche Rolle spielten Fake News und Filterblasen in der Bundestagswahl 2021? Wie können Filterblasen durchbrochen werden? Welche politischen Maßnahmen sind notwendig, um die Probleme zu beheben? 

Über diese Fragen haben die Teilnehmer*innen der neunten Innovationswerkstatt diskutiert. Nach der Begrüßung erläuterte Alexander Sängerlaub, Direktor von Futur Eins, seine Erkenntnisse über die zurückliegenden Bundestagswahlen. Er betonte, dass eine quantitative Erfassung des Phänomens schwierig sei, weil die Zahlengrundlage fehle. Er verwies aber darauf, dass Falschinformationen zur Anfangszeit des Wahlkampfs im Besonderen Anna-Lena Baerbock betrafen und wir stärkere politische Anstrengungen gegen Missinformationen brauchen. Im zweiten Vortrag berichtete Uschi Jonas von Correctiv über ihre Arbeit als Faktencheckerin. Sie erläuterte nach welchen Kriterien Nachrichten bewertet werden. Dabei verwies sie darauf, dass nur einen geringer Teil der Nachrichten kontrolliert werden kann. 

In der Gruppenphase haben die Teilnehmer*innen Maßnahmen gegen Missinformation und Filterblasen erarbeitet. Die erste Gruppe entwickelte die Idee eines öffentlich-rechtlich sozialen Netzwerks, das unabhängig und europäisch aufgestellt ist und das ein Querschnittsabo für unterschiedliche Zeitungen beinhaltet. Die zweite Arbeitsgruppe wollte vor allem die klassischen Medien stärker nutzen, um über Falschinformationen aufzuklären, sowie die Medienbildung zu diesem Thema in der Schule stärken.