Das Innovationsbüro Digitales Leben ist ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Wir sind ein Think Tank und Innovationstreiber zur positiven Gestaltung der Digitalisierung innerhalb und außerhalb des Hauses. Dabei bündeln wir verschiedene Projekte und Prozesse und helfen dabei, auf allen Ebenen eine neue, digitale Gesellschaftspolitik zu entwickeln.

  • Alles fängt im Alltag an. Wir sind die Schnittstelle zwischen der Zivilgesellschaft und der öffentlichen Verwaltung. Vereine, Initiativen, Stiftungen, Familien, Junge und Alte, Kleine und Große aller Herkünfte und Geschlechter stehen im Fokus gesellschaftlicher Veränderungen. Wie die Digitalisierung helfen kann, das Leben von uns allen zu verbessern, ist Kernaufgabe des Innovationsbüros. Wir wollen die innovativsten Ideen und Vorschläge aus der Gesellschaft in die Praxis der Politik und zurück in den Alltag bringen. Wir wollen, die digitale Transformation unserer Gesellschaft gemeinsam und mit viel Energie voranbringen.

    Austauschen

    Wir schaffen unterschiedliche Formate für den Austausch zwischen dem Ministerium und der Zivilgesellschaft. Wir fördern Vernetzung und suchen zusammen nach innovativen und digitalen Lösungsansätzen für Herausforderungen aus unserem Alltag.

    Mitdenken

    Wir wollen die Gestaltung der digitalen Gesellschaft nicht anderen überlassen. Hierzu brauchen wir kleine und große Visionen, umsetzbare Vorschläge und ein Denken weit über den Tellerrand hinaus. Im Innovationsbüro wollen wir genau das realisieren.

    Netzwerk

    Das Innovationsbüro ist ein Netzwerkknoten für die Zivilgesellschaft. Wir bringen Menschen zusammen, bei uns werden neue Ideen geboren und skaliert. Und bei uns wird Wissen für die Zivilgesellschaft zusammengetragen und allen zugänglich gemacht.

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Aktuelles

  • Das war die sechste Innovationswerkstatt

    Bei der sechsten Innovationswerkstatt ging es um Daten und die Frage, wie sie den Alltag von Familien erleichtern können. Wie kann der Staat durch datenbasierte Anwendungen Familien unterstützen? Welche Rolle kann die Zivilgesellschaft hier einnehmen? Und welche Daten sind rund um den Bereich Familienleben eigentlich heute schon verfügbar?  Den ersten Input gab Holger Dieterich von […]

    Bei der sechsten Innovationswerkstatt ging es um Daten und die Frage, wie sie den Alltag von Familien erleichtern können.

    Wie kann der Staat durch datenbasierte Anwendungen Familien unterstützen? Welche Rolle kann die Zivilgesellschaft hier einnehmen? Und welche Daten sind rund um den Bereich Familienleben eigentlich heute schon verfügbar? 

    Den ersten Input gab Holger Dieterich von SOZIALHELD*INNEN e.V. 

    Holger stellte drei Projekte der Sozialheld*innen vor, die auf Daten basieren. Ihr Handeln ist geprägt von der Forderung der gleichberechtigten Teilhabe für Menschen mit Behinderung.

    Dahinter steckt unter anderem die Frage, wo Menschen mit eingeschränkter Mobilität ohne Probleme am sozialen Leben teilhaben können. Wo können sie beispielsweise barrierefrei ein Café besuchen oder die Bahn nutzen? Solche Fragen und Herausforderungen lassen sich durch die Sammlung, Aufbereitung und Veröffentlichung von (Zugangs-) Daten lösen. Übergeordnetes Ziel ist es zudem, durch die Sammlung von Daten, die für viele Menschen oft nur eingeschränkt mögliche Teilhabe am öffentlichen und sozialen Leben sichtbarer zu machen. Weiterhin sollen die Aktivismus-Initiativen, die dies thematisieren, gestärkt werden.

    Zu den Sozialheld*innen-Projekten gehört bspw. die Plattform wheelmap.org. Auf einer offenen Karte werden hier durch Crowdsourcing – also durch ein gemeinsames Sammeln von Daten durch viele Menschen – Orte markiert und mit Informationen sowie Fotos versehen, die für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sind. Die Wheelmap konnte durch das Engagement der vielen Datensammler*innen bis heute eine Million Orte identifizieren.

    Eine zweite Methode, Daten zu nutzen, ist für die Sozialheld*innen die Vereinbarung von Daten-Partnerschaften. Durch das gemeinsame Sammeln und Teilen von Daten mit heute 79 (nicht-)kommerziellen Partner*innen in der Accessibility.Cloud konnte die Wheelmap nochmals um eine Million Orte erweitert werden. 

    Die dritte Methode, die Holger vorstellte, ist das Schaffen von Daten durch Maschinen. Als Mitgründer Raul Krauthausen eines Nachts mit seinem elektrischen Rollstuhl vor einem kaputten Aufzug auf einem U-Bahn-Bahnsteig strandete, wurde den Sozialheld*innen klar: Daten zu sammeln reicht manchmal nicht aus. Daten müssen auch geschaffen werden. Aus dieser Erkenntnis entstand ein Förderprojekt, bei dem Sensoren an Aufzügen angebracht werden. Sie geben Auskunft, ob Aufzüge funktionieren oder nicht. So werden die Daten, ob ein Aufzug an einem Ort verfügbar ist um die Echtzeit-Information erweitert, ob der Aufzug auch funktioniert. 

    Zum Schluss fasste Holger zusammen: „Daten müssen gesammelt, für alle geteilt und standardisiert werden, damit sie einen Mehrwert für die Menschen haben. So wird das Wissen, was (nicht) barrierefrei ist, in der Gesellschaft omnipräsent und eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht.“ 

    Im zweiten Teil stellte Luise Springer vom Deutschen Roten Kreuz das Projekt Eltern Campus vor. Das Projekt ist eine Online Plattform, die jungen Eltern über die Teilnahme an Live-Kursen nicht nur Wissen zu Themen wie „Babyernährung und Beikost“, „Erste Hilfe am Kind“ oder „Familienstart: Baby & ich von A-Z“ vermittelt, sondern auch Raum für Rückfragen an die zertifizierten Kursleiter*innen bietet.

    Damit führt Eltern Campus akut von der Pandemielage betroffene jungen Familien in Zeiten von Social Distancing zusammen und schafft eine zentrale Plattform für die Buchung und virtuelle Durchführung von Kursen. Daten spielen hier vor allem für die Optimierung des Kursangebots eine Rolle. Was brauchen die Eltern? Wann haben sie Zeit? Welche Hindernisse gibt es für sie, nicht an Kursen teilzunehmen? Dies alles kann erfasst und das Kursprogramm entsprechend gestaltet werden. Es scheint sich bereits abzuzeichnen, dass das digitale Live-Programm nicht nur in Zeiten der Pandemie auf große Nachfrage stoßen wird. Schon nach der ersten Phase zeichnete sich ab, dass die bisherigen physischen Angebote zum Teil Menschen ausgeschlossen hatten, die nun einfacher teilnehmen konnten. 

    Im Anschluss diskutierten die 30 bunt gemischten Teilnehmer*innen in Break Out Sessions über Fragen wie: „Was sind die Hindernisse der Nutzung von Daten im Familienbereich? Und wie könnte man diesen konkret begegnen?“ 

    Die Learnings aus der Veranstaltung:

    Learning1: Einerseits gehen wir mit unseren Daten viel zu oft viel zu sorglos um, andererseits fehlen aber auch Alternativen (wie beispielsweise eine alternative Cloud-Infrastruktur) für einen verantwortungsvolleren Umgang. Das hat besonders auch das Jahr 2020 gezeigt, in dem viele Freizeitangebote mit der Herausgabe zusätzlicher Daten verbunden wurden (etwa Freibad- oder Restaurantbesuche). Anhand wissenschaftlicher Studien könnte hier angesetzt werden, um genauer zu untersuchen, wie verschiedene gesellschaftliche Gruppen mit ihren Daten umgehen und inwiefern sich ihr Verhalten im Alltag dadurch verändert. 

    Learning 2: Daten spielen für unsere Gesellschaft eine immer größere Rolle – für ökonomische Wertschöpfung, wissenschaftlich-technische Entwicklung oder die Unterstützung von evidenzbasierten Entscheidungen in den unterschiedlichsten Bereichen. Eine strategische, bedarfsorientierte und inklusive Weichenstellung in Bezug auf Daten kann von zentraler Bedeutung für das Familien- und Gemeinwohl sein.

    Learning 3: Ein vorsichtiger Umgang, eine zielgerichtete Vorgehensweise und Transparenz bei der Sammlung von Daten sind wichtige Punkte, wenn es darum geht, Skeptiker*innen von den damit verbundenen Vorteilen zu überzeugen. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um sehr sensible Daten handelt. 

    Die Innovationswerkstatt endete mit den abschließenden Worten von Friederike Schubart aus dem BMFSFJ: Sie wies auf die gerade entstehende Datenstrategie des BMFSFJ hin und betonte dabei besonders die Rolle des dritten Sektors. Diese wird auf dem Weg zu datenbasierten, gemeinwohlorientierten Innovationen immer wichtiger. 

  • Wie können Daten den Alltag von Familien erleichtern?

    Die Innovationswerkstatt – der Abend der digitalen Zivilgesellschaft am 09.12. um 17:00 Uhr Daten haben heute schon in vielen Fällen einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Unsere Kommunikation, unser Alltagsleben oder unsere Kaufentscheidungen werden immer stärker von Algorithmen beeinflusst, die auf der Analyse unserer persönlichen Daten basieren. Doch wie können Daten eingesetzt werden, um den Alltag von […]

    Die Innovationswerkstatt – der Abend der digitalen Zivilgesellschaft am 09.12. um 17:00 Uhr

    Copyright: Kerstin Musl

    Daten haben heute schon in vielen Fällen einen großen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Unsere Kommunikation, unser Alltagsleben oder unsere Kaufentscheidungen werden immer stärker von Algorithmen beeinflusst, die auf der Analyse unserer persönlichen Daten basieren. Doch wie können Daten eingesetzt werden, um den Alltag von Familien zu erleichtern? Wie kann der Staat durch datenbasierte Anwendungen Familien unterstützen? Welche Rolle kann die Zivilgesellschaft hier einnehmen? Und welche Daten sind rund um den Bereich Familienleben eigentlich heute schon verfügbar? Diesen Fragen wollen wir in der nächsten Innovationswerkstatt nachgehen. Wir wollen einen Blick darauf werfen, welche BestPractice-Beispiele es bereits gibt. Und wir wollen zusammen erarbeiten, was noch fehlt und Lösungsansätze entwickeln.

    Die Innovationswerkstatt ist ein vierteljährlich stattfindendes Format des Innovationsbüros. Sie bietet Gelegenheit zum Austausch mit Interessierten aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Innovationsbüro und Bürgerinnen und Bürger zu den gesellschaftspolitischen Fragen der Digitalisierung. Und wir bleiben nicht bei der Theorie: Gemeinsam entwickeln wir neue und innovative Ideen.

    Die Innovationswerkstatt am 9. Dezember startet mit einem Input von Holger Dieterich. Er ist Vorstand von Sozialhelden e.V. sowie Gründer von Wheelmap.org. Er spricht über die Potentiale, wie Daten in der Zivilgesellschaft nutzbar gemacht werden können. Anschließend stellt uns Luise Springer vom Deutschen Roten Kreuz das Projekt Eltern Campus vor. Eltern Campus führt die akut von der Pandemielage betroffene Gruppe der jungen Familien in Zeiten von Social Distancing zusammen und schafft mit einem Prototypen eine zeitnah einsetzbare, zentrale Plattform für die Buchung und virtuelle Durchführung von Kursen. Im zweiten Teil soll in einer Gruppenphase gemeinsam an festgestellten Herausforderungen gearbeitet und Lösungsansätze entwickelt werden. 

    Die Innovationswerkstatt wird digital stattfinden. Da die Plätze aus technischen Gründen begrenzt sind, bitten wir um eine Anmeldung über folgenden Link https://pretix.eu/innovationsbuero/daten/

    Wir freuen uns auf Euch!

    Ablaufplan:

    17:00 Uhr       Begrüßung

    17:10 Uhr       Wie sammelt man Daten? – Holger Dieterich, Sozialhelden e.V.

    17:30 Uhr       Vorstellung DRK Elterncampus – Luise Springer, Deutsches Rotes Kreuz

    17:50 Uhr       Arbeitsphase

    18:30 Uhr       Ende

  • Das war die fünfte Innovationswerkstatt

    Bei der fünften Innovationswerkstatt ging es um die Zusammenarbeit von Verwaltung und Zivilgesellschaft und insbesondere um die Frage, wie man Beratungsangebote besser digitalisieren kann.  Wie können die öffentliche Verwaltung und die Zivilgesellschaft in Zeiten der Coronakrise bestmöglich zusammenarbeiten? Und was kann die Verwaltung aus der Krise lernen?  Einen ersten Input gab Adriana Groh vom Prototype […]

    Copyright: Kerstin Musl

    Bei der fünften Innovationswerkstatt ging es um die Zusammenarbeit von Verwaltung und Zivilgesellschaft und insbesondere um die Frage, wie man Beratungsangebote besser digitalisieren kann. 

    Wie können die öffentliche Verwaltung und die Zivilgesellschaft in Zeiten der Coronakrise bestmöglich zusammenarbeiten? Und was kann die Verwaltung aus der Krise lernen? 

    Einen ersten Input gab Adriana Groh vom Prototype Fund und Mitinitiatorin des WirvsVirus Hackathons der Bundesregierung. Zwischen dem Moment, an dem mehrere Menschen zur gleichen Zeit die gleiche Idee hatten, bis zum Wochenende, an dem über 40.000 Menschen 1.500 Lösungen hackten, verging gerade mal eine Woche, berichtet Groh.

    Was bleibt nach dem Wochenende voller Euphorie und Innovation? Da sind die 36 Lösungen, die 42 Tage nach dem Hackathon live sind. Da sind die vielen Projekte, von denen 83 % weiterverfolgt werden. Da sind die 77 % der Teilnehmenden, die das Gefühl hatten, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Da ist das Umsetzungsprogramm, das weiterhin hilft, die Projekte auf die Straße zu bringen. Da ist das verstärkte Vertrauen in die Regierung, das bei 56 % der Teilnehmer*innen eintrat. „Wir müssen radikale Kooperationen zwischen der Zivilgesellschaft, Unternehmen und der Verwaltung vorantreiben“, so Groh abschließend.

    Im zweiten Teil berichteten mehrere Referate des Bundesfamilienministeriums, vor welche Herausforderungen die Coronakrise sie gestellt hat und wie die Zivilgesellschaft hier helfen konnte. 

    Im Anschluss erörterten die 30 bunt gemischten Teilnehmer*innen Herausforderungen in Gruppenarbeiten. Wie kann eine wirklich anonyme und doch auch persönliche Beratung gelingen? Wie erfahren die Menschen überhaupt von den neuen Online Beratungsangeboten und wie können die Mitarbeiter*innen bestmöglich Kompetenzen im Bereich Online Beratung aufbauen?

    Die Learnings aus der Veranstaltung:

    Learning1: Es braucht Strukturen, die schon angelegt sind, damit man in der Krise reagieren kann, etwa eine Infrastruktur, die aufgebaut und gepflegt wird, über die man dann im Krisenfall loslegen kann – leichtgewichtige Förderprogramme etwa, die es ermöglichen, aus dem Nichts etwas zu stemmen. 

    Learning 2: Man kann den Digitalisierungsrückstau nicht von einen Tag auf den anderen aufholen, aber: vor der nächsten Krise kann man sich besser aufstellen. Offene Datengrundlagen, Schnittstellen, Integration. 

    Learning 3: Eine aktive, digitale Zivilgesellschaft ist sehr viel wert! Diese muss man pflegen, denn mit ihnen kann man Co-Creation-Prozesse anstoßen, die hohes Innovationspotential haben. 

    Learning 4: Man muss radikale Kooperationen zwischen der Zivilgesellschaft, Unternehmen und der Verwaltung vorantreiben. Dabei geht es nicht um die Profilierung Einzelner, sondern um das Zusammenbringen von Expertise, Erfahrung und Support.

Themen

  • Digitale Zivilgesellschaft
    • Was wir beobachten

      Die Digitalisierung ist für die Zivilgesellschaft eine große Chance. Auf Herausforderungen, die bisher kaum lösbar erschienen, können nun Antworten gegeben werden. Neue Formen der Vernetzung können zum Beispiel das Ehrenamt neu beleben und bereichern. Menschen können viel leichter als bislang miteinander kommunizieren, sich informieren und organisieren. Potentiale, die von der Wirtschaft schon genutzt werden, müssen auch für soziale Innovationen Anwendung finden.

    • Was wir tun

      Wir unterstützen bei der Analyse der Bedarfe der Zivilgesellschaft, damit diese die digitalen Technologien möglichst gut nutzen kann. Wir entwickeln gemeinsam Formate, die der Zivilgesellschaft dienen, um sich bestmöglich zu vernetzen. Wir gehen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft auf Entdeckungsreise, testen Innovationen und Tools.

  • Digitale Kompetenzen
    • Was wir beobachten

      Nicht jede_r ist mit einem Smartphone in der Tasche aufgewachsen. Und selbst für diese Menschen heißt Bedienen digitaler Technologien nicht gleich auch Beherrschen. Trotzdem möchten und sollen alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, das immer mehr auch digital stattfindet – zum Beispiel in und durch soziale Medien. Die Vermittlung von digitalen Grundkompetenzen ist Voraussetzung dafür, dass alle mitmachen, mitgestalten und dabei sein können. Die Potenziale sind enorm, nicht nur für ältere Menschen und den Kampf gegen Vereinsamung. Der soziale Zusammenhalt ist wichtiger denn je.

    • Was wir tun

      Wir entwickeln konkrete Schritte, um die digitalen Kompetenzen von allen Menschen auszubauen und unterstützen das BMFSFJ bei der Vermittlung dieser Kompetenzen.

  • Neue Wege der Beratung
    • Was wir beobachten

      Digitalisierung verändert Lebens- und Alltagswelten: Informationen sind eine Suchmaschine entfernt, „Freunde“ sind nicht mehr nur diejenigen, mit denen man die Freizeit teilt. Wir nehmen digitale Medien als selbstverständlich an und vergessen dabei hin und wieder, dass nicht das ganze Leben schon ‚digital‘ ist. Wir haben Zugriff auf viel mehr Informationen, Netzwerke und Angebote – wenn wir sie denn finden oder sie uns finden.

      Gerade für die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungssysteme - zum Beispiel in der Sozialen Arbeit - ist das eine Herausforderung. Viele neue Wege werden eröffnet, aber sie verlangen nach Orientierung und neuen Kompetenzen – bei Fachkräften, Organisationen und Klient_innen. Für die Beratung in Deutschland geht die Digitalisierung mit großen Chancen einher. Doch wie müssen Beratungsangebote in der digitalen Gesellschaft aussehen, damit sie ankommen und genutzt werden?

    • Was wir tun

      Wir unterstützen bei der Definition und Analyse des Bedarfs der Beratungseinrichtungen und der Beratungssuchenden. Wir identifizieren und arbeiten mit Best-Practice-Beispielen. Gemeinsam designen und durchlaufen wir einen maßgeschneiderten Prozess, um neue, praktische Anwendungen für relevante Felder zu entwickeln, zu testen und einer breiteren Community bereitzustellen.

  • Begleitender Sozialstaat für die digitale Gesellschaft
    • Was wir beobachten

      Digitale Technologien können Kommunikation einfacher, enger und direkter machen, egal ob zwischen Menschen oder zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Staat. Diese Chance zu ergreifen wird vom Staat – zu Recht – erwartet. Aber es reicht nicht, Leistungen lediglich online anzubieten. Die Potenziale digitaler Technologien, Leistungen auch dort ankommen zu lassen, wo sie gebraucht werden und Anspruch besteht, sollen genutzt werden.

    • Was wir tun

      Wir unterstützen bei der Gestaltung und Weiterentwicklung staatlicher Angebote und analysieren, welche digitalen Formate geeignet sind. Darauf aufbauend begleiten wir das Ministerium bei der Entwicklung und der Implementierung von innovativen, digitalen Tools.

  • Digitale Ethik
    • Was wir beobachten

      Mit großer Macht geht große Verantwortung einher – das trifft auch auf die Möglichkeiten digitaler Technologien zu. Deshalb stellen sich auch immer mehr ethische Fragen gerade da, wo es rechtliche Rahmen (noch) nicht gibt oder sie der Lebenswirklichkeit nicht angemessen scheinen. Wenn Künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft (oder nur vorbereitet), wenn bestimmte Kommunikationsmedien der einzige - aber eigentlich nicht legale – Weg zu Zielgruppen sind, wenn mehr Daten zu sammeln vielleicht nicht notwendig, aber lohnenswert ist – dann treten ethische Fragen und Dilemmata auf. Es ist wichtiger denn je, eine digitale Ethik für digitale Systeme zu etablieren.

    • Was wir tun

      Wir setzen uns damit auseinander, wie eine digitale Ethik – nicht nur für Big Data und Künstliche Intelligenz – aussehen kann und entwickeln Strategien, wie ethische Erwägungen in einer immer schneller werdenden technischen Entwicklung ganz praktisch etabliert werden können.

  • Chancengerechtigkeit
    • Was wir beobachten

      Digitale Technologien haben große Potenziale, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden, indem Hürden abgebaut und Zugänge verbessert werden. Aber sie sind nicht automatisch Gleichmacher. Weil digitale Technologien selbst ausgrenzen können, weil sie nicht voraussetzungslos sind, weil nicht jede_r Zugang zu ihnen hat, oder sie zu bedienen weiß, können sie bestehende Ungleichheiten vergrößern und neue schaffen. Es kommt deshalb nicht nur darauf an, Zugänge zu erleichtern und Kompetenzen zu stärken. Gerechte Chancen müssen auch durch entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Ausgrenzungen und Benachteiligungen abbauen und verhindern.

    • Was wir tun

      Wir legen ein wachsames Auge auf ausgrenzende und benachteiligende Strukturen und Tendenzen in der digitalen Gesellschaft und identifizieren wirksame Ansätze und Prinzipien, um Ungleichheiten und Chancenungerechtigkeit zu überwinden.

Team

Wir sind ein interdisziplinäres Team und schauen mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Digitalisierung.

Für den Betrieb des Innovationsbüros hat das Bundesfamilienministerium das iRights.Lab beauftragt.

Das iRights.Lab ist ein unabhängiger Think Tank zur Entwicklung von Strategien und praktischen Lösungen, um die Veränderungen in der digitalen Welt vorteilhaft zu gestalten. Er unterstützt öffentliche Einrichtungen, Stiftungen, Unternehmen, Wissenschaft und Politik dabei, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und die vielschichtigen Potenziale effektiv und positiv zu nutzen. Dazu verknüpft es rechtliche, technische, ökonomische und gesellschaftspolitische Expertise.

Team des Innovationsbüros

Kontakt

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