Das Innovationsbüro Digitales Leben ist ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Wir sind ein Think Tank und Innovationstreiber zur positiven Gestaltung der Digitalisierung innerhalb und außerhalb des Hauses. Dabei bündeln wir verschiedene Projekte und Prozesse und helfen dabei, auf allen Ebenen eine neue, digitale Gesellschaftspolitik zu entwickeln.

  • Alles fängt im Alltag an. Wir sind die Schnittstelle zwischen der Zivilgesellschaft und der öffentlichen Verwaltung. Vereine, Initiativen, Stiftungen, Familien, Junge und Alte, Kleine und Große aller Herkünfte und Geschlechter stehen im Fokus gesellschaftlicher Veränderungen. Wie die Digitalisierung helfen kann, das Leben von uns allen zu verbessern, ist Kernaufgabe des Innovationsbüros. Wir wollen die innovativsten Ideen und Vorschläge aus der Gesellschaft in die Praxis der Politik und zurück in den Alltag bringen. Wir wollen, die digitale Transformation unserer Gesellschaft gemeinsam und mit viel Energie voranbringen.

    Austauschen

    Wir schaffen unterschiedliche Formate für den Austausch zwischen dem Ministerium und der Zivilgesellschaft. Wir fördern Vernetzung und suchen zusammen nach innovativen und digitalen Lösungsansätzen für Herausforderungen aus unserem Alltag.

    Mitdenken

    Wir wollen die Gestaltung der digitalen Gesellschaft nicht anderen überlassen. Hierzu brauchen wir kleine und große Visionen, umsetzbare Vorschläge und ein Denken weit über den Tellerrand hinaus. Im Innovationsbüro wollen wir genau das realisieren.

    Netzwerk

    Das Innovationsbüro ist ein Netzwerkknoten für die Zivilgesellschaft. Wir bringen Menschen zusammen, bei uns werden neue Ideen geboren und skaliert. Und bei uns wird Wissen für die Zivilgesellschaft zusammengetragen und allen zugänglich gemacht.

    Mitmachen

    Bei uns kann und soll man auch mitmachen. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben immer über die neuesten Entwicklungen rund um das Innnovationsbüros informiert – oder sprechen Sie uns direkt an.

    Logo: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Aktuelles

  • Das war die neunte Innovationswerkstatt

    Welche Rolle spielten Fake News und Filterblasen in der Bundestagswahl 2021? Wie können Filterblasen durchbrochen werden? Welche politischen Maßnahmen sind notwendig, um die Probleme zu beheben?  Über diese Fragen haben die Teilnehmer*innen der neunten Innovationswerkstatt diskutiert. Nach der Begrüßung erläuterte Alexander Sängerlaub, Direktor von Futur Eins, seine Erkenntnisse über die zurückliegenden Bundestagswahlen. Er betonte, dass […]

    Welche Rolle spielten Fake News und Filterblasen in der Bundestagswahl 2021? Wie können Filterblasen durchbrochen werden? Welche politischen Maßnahmen sind notwendig, um die Probleme zu beheben? 

    Über diese Fragen haben die Teilnehmer*innen der neunten Innovationswerkstatt diskutiert. Nach der Begrüßung erläuterte Alexander Sängerlaub, Direktor von Futur Eins, seine Erkenntnisse über die zurückliegenden Bundestagswahlen. Er betonte, dass eine quantitative Erfassung des Phänomens schwierig sei, weil die Zahlengrundlage fehle. Er verwies aber darauf, dass Falschinformationen zur Anfangszeit des Wahlkampfs im Besonderen Anna-Lena Baerbock betrafen und wir stärkere politische Anstrengungen gegen Missinformationen brauchen. Im zweiten Vortrag berichtete Uschi Jonas von Correctiv über ihre Arbeit als Faktencheckerin. Sie erläuterte nach welchen Kriterien Nachrichten bewertet werden. Dabei verwies sie darauf, dass nur einen geringer Teil der Nachrichten kontrolliert werden kann. 

    In der Gruppenphase haben die Teilnehmer*innen Maßnahmen gegen Missinformation und Filterblasen erarbeitet. Die erste Gruppe entwickelte die Idee eines öffentlich-rechtlich sozialen Netzwerks, das unabhängig und europäisch aufgestellt ist und das ein Querschnittsabo für unterschiedliche Zeitungen beinhaltet. Die zweite Arbeitsgruppe wollte vor allem die klassischen Medien stärker nutzen, um über Falschinformationen aufzuklären, sowie die Medienbildung zu diesem Thema in der Schule stärken.

  • Wegweiser „Digitale Debatten“

    Künstliche Intelligenz und Algorithmen verstehen Was ist Künstliche Intelligenz (KI), was sind Algorithmen und algorithmische Systeme? Für Aufklärung sorgt der zweiteilige Wegweiser “Digitale Debatten” aus dem Innovationsbüro des Bundesfamilienministeriums. Der Wegweiser führt in die Themen ein, ermöglicht bereits Informierten einen tieferen Einblick und erläutert zudem mögliche Risiken und Nebenwirkungen. Mit der Lektüre vermittelt das Bundesfamilienministerium […]

    Künstliche Intelligenz und Algorithmen verstehen

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    Was ist Künstliche Intelligenz (KI), was sind Algorithmen und algorithmische Systeme? Für Aufklärung sorgt der zweiteilige Wegweiser “Digitale Debatten” aus dem Innovationsbüro des Bundesfamilienministeriums. Der Wegweiser führt in die Themen ein, ermöglicht bereits Informierten einen tieferen Einblick und erläutert zudem mögliche Risiken und Nebenwirkungen.

    Mit der Lektüre vermittelt das Bundesfamilienministerium Wissen in verständlicher Sprache und gibt einen Überblick zum aktuellen Diskurs zu KI. Die Inhalte ermöglichen ein reflektiertes Mitreden in einer Gesellschaft, deren soziale Beziehungen heute zunehmend digital vermittelt werden. KI und Algorithmen berühren unzählige Lebensbereiche, auch über das Internet hinaus: von der Spracherkennungssoftware über die Gesundheits-App bis hin zur Gesichtserkennung. 

    Teil 1: Algorithmische Systeme

    Was genau ist ein Algorithmus? Verständlich und differenziert klärt der erste Teil des Wegweisers “Digitale Debatten” darüber auf. Dabei veranschaulicht er, in welchen Bereichen Algorithmen zum Einsatz kommen. Er zeigt aber auch, welche Menschen hinter der Erstellung und Umsetzung von algorithmischen Systemen stecken. Außerdem geht es um die Frage, was Künstliche Intelligenz kann – und was nicht.

    Teil 2: Algorithmen und Diskriminierung

    Der zweite Teil des Wegweisers beschäftigt sich mit algorithmenvermittelter Diskriminierung: Zu welchen Fehlern kommt es beim Einsatz von Algorithmen? Was bedeutet eigentlich Diskriminierung? Wie sieht sie aus, wenn sie durch Algorithmen hervorgerufen wird? Außerdem stellt der Wegweiser Beispiele aus der Praxis vor.

    Sie haben Fragen oder wollen mit uns über diese Themen sprechen? Dann melden Sie sich gerne unter kontakt@innovationsbuero.net   

  • Fake News und Filterblasen – wie ist die Bilanz für die Bundestagswahl?

    Die Innovationswerkstatt – der Abend der digitalen Zivilgesellschaft – am 14.10. um 17:00 Uhr In den zurückliegenden Jahren haben wir erlebt, wie unsere digitale Kommunikation immer stärker durch Fake News und Filterblasen beeinflusst wird. Wir begegnen in den Sozialen Netzwerken immer mehr Falschmeldungen und es wird zunehmend schwieriger, diese zu erkennen. Außerdem bewegen wir uns digital immer […]

    Die Innovationswerkstatt – der Abend der digitalen Zivilgesellschaft – am 14.10. um 17:00 Uhr

    In den zurückliegenden Jahren haben wir erlebt, wie unsere digitale Kommunikation immer stärker durch Fake News und Filterblasen beeinflusst wird. Wir begegnen in den Sozialen Netzwerken immer mehr Falschmeldungen und es wird zunehmend schwieriger, diese zu erkennen. Außerdem bewegen wir uns digital immer stärker in den eigenen Meinungsblasen, weil viele Algorithmen so gestaltet sind, dass sie uns digitale Beiträge eines meist homogenen Meinungsspektrums präsentieren.

    Welche Rolle spielten Fake News und Filterblasen in der Bundestagswahl 2021? Wie können Filterblasen durchbrochen werden? Welche politischen Maßnahmen sind notwendig, um die Probleme zu beheben? 

    Darüber wollen wir mit Euch zusammen bei der nächsten digitalen Innovationswerkstatt diskutieren. Im ersten Teil gibt es zwei Impulse. Alexander Sängerlaub, Director bei Futur Eins, präsentiert uns seine Erkenntnisse zu den zurückliegenden Bundestagswahlen. Er erläutert, wie sich die digitale politische Öffentlichkeit in den zurückliegenden Jahren verändert hat. Im zweiten Impuls teilt Uschi Jonas, Faktencheckerin bei Correctiv, ihre Erfahrungen mit dem Thema Fake News und Faktenchecks. 

    In der Gruppenphase seid ihr gefragt und wir wollen gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten.

    Ablaufplan:

    17:00 Uhr       Begrüßung

    17:05 Uhr       Vortrag Fake News und Filterblasen bei der Bundestagswahl, Alexander Sängerlaub (Director Futur Eins)

    17:25 Uhr       Vortrag Uschi Jonas zu Factchecking (Faktencheckerin Correctiv)

    17:45 Uhr        Gruppenphase

    18:15 Uhr       Vorstellung der Ergebnisse

    18:30 Uhr       Ende

    Die Innovationswerkstatt ist ein vierteljährlich stattfindendes Format des Innovationsbüros. Sie bietet Gelegenheit zum Austausch mit Interessierten aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Innovationsbüro und mit Bürgerinnen und Bürgern zu den gesellschaftspolitischen Fragen der Digitalisierung. Und wir bleiben nicht bei der Theorie: Gemeinsam entwickeln wir neue und innovative Ideen.

    Die Innovationswerkstatt wird digital, über WebEx, stattfinden. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um eine Anmeldung über folgenden Link https://pretix.eu/innovationsbuero/bundestagswahl/. Wir schicken Euch dann anschließend die Zugangsdaten zu.

Themen

  • Digitale Zivilgesellschaft
    • Was wir beobachten

      Die Digitalisierung ist für die Zivilgesellschaft eine große Chance. Auf Herausforderungen, die bisher kaum lösbar erschienen, können nun Antworten gegeben werden. Neue Formen der Vernetzung können zum Beispiel das Ehrenamt neu beleben und bereichern. Menschen können viel leichter als bislang miteinander kommunizieren, sich informieren und organisieren. Potentiale, die von der Wirtschaft schon genutzt werden, müssen auch für soziale Innovationen Anwendung finden.

    • Was wir tun

      Wir unterstützen bei der Analyse der Bedarfe der Zivilgesellschaft, damit diese die digitalen Technologien möglichst gut nutzen kann. Wir entwickeln gemeinsam Formate, die der Zivilgesellschaft dienen, um sich bestmöglich zu vernetzen. Wir gehen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft auf Entdeckungsreise, testen Innovationen und Tools.

  • Digitale Kompetenzen
    • Was wir beobachten

      Nicht jede_r ist mit einem Smartphone in der Tasche aufgewachsen. Und selbst für diese Menschen heißt Bedienen digitaler Technologien nicht gleich auch Beherrschen. Trotzdem möchten und sollen alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, das immer mehr auch digital stattfindet – zum Beispiel in und durch soziale Medien. Die Vermittlung von digitalen Grundkompetenzen ist Voraussetzung dafür, dass alle mitmachen, mitgestalten und dabei sein können. Die Potenziale sind enorm, nicht nur für ältere Menschen und den Kampf gegen Vereinsamung. Der soziale Zusammenhalt ist wichtiger denn je.

    • Was wir tun

      Wir entwickeln konkrete Schritte, um die digitalen Kompetenzen von allen Menschen auszubauen und unterstützen das BMFSFJ bei der Vermittlung dieser Kompetenzen.

  • Neue Wege der Beratung
    • Was wir beobachten

      Digitalisierung verändert Lebens- und Alltagswelten: Informationen sind eine Suchmaschine entfernt, „Freunde“ sind nicht mehr nur diejenigen, mit denen man die Freizeit teilt. Wir nehmen digitale Medien als selbstverständlich an und vergessen dabei hin und wieder, dass nicht das ganze Leben schon ‚digital‘ ist. Wir haben Zugriff auf viel mehr Informationen, Netzwerke und Angebote – wenn wir sie denn finden oder sie uns finden.

      Gerade für die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungssysteme - zum Beispiel in der Sozialen Arbeit - ist das eine Herausforderung. Viele neue Wege werden eröffnet, aber sie verlangen nach Orientierung und neuen Kompetenzen – bei Fachkräften, Organisationen und Klient_innen. Für die Beratung in Deutschland geht die Digitalisierung mit großen Chancen einher. Doch wie müssen Beratungsangebote in der digitalen Gesellschaft aussehen, damit sie ankommen und genutzt werden?

    • Was wir tun

      Wir unterstützen bei der Definition und Analyse des Bedarfs der Beratungseinrichtungen und der Beratungssuchenden. Wir identifizieren und arbeiten mit Best-Practice-Beispielen. Gemeinsam designen und durchlaufen wir einen maßgeschneiderten Prozess, um neue, praktische Anwendungen für relevante Felder zu entwickeln, zu testen und einer breiteren Community bereitzustellen.

  • Begleitender Sozialstaat für die digitale Gesellschaft
    • Was wir beobachten

      Digitale Technologien können Kommunikation einfacher, enger und direkter machen, egal ob zwischen Menschen oder zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Staat. Diese Chance zu ergreifen wird vom Staat – zu Recht – erwartet. Aber es reicht nicht, Leistungen lediglich online anzubieten. Die Potenziale digitaler Technologien, Leistungen auch dort ankommen zu lassen, wo sie gebraucht werden und Anspruch besteht, sollen genutzt werden.

    • Was wir tun

      Wir unterstützen bei der Gestaltung und Weiterentwicklung staatlicher Angebote und analysieren, welche digitalen Formate geeignet sind. Darauf aufbauend begleiten wir das Ministerium bei der Entwicklung und der Implementierung von innovativen, digitalen Tools.

  • Digitale Ethik
    • Was wir beobachten

      Mit großer Macht geht große Verantwortung einher – das trifft auch auf die Möglichkeiten digitaler Technologien zu. Deshalb stellen sich auch immer mehr ethische Fragen gerade da, wo es rechtliche Rahmen (noch) nicht gibt oder sie der Lebenswirklichkeit nicht angemessen scheinen. Wenn Künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft (oder nur vorbereitet), wenn bestimmte Kommunikationsmedien der einzige - aber eigentlich nicht legale – Weg zu Zielgruppen sind, wenn mehr Daten zu sammeln vielleicht nicht notwendig, aber lohnenswert ist – dann treten ethische Fragen und Dilemmata auf. Es ist wichtiger denn je, eine digitale Ethik für digitale Systeme zu etablieren.

    • Was wir tun

      Wir setzen uns damit auseinander, wie eine digitale Ethik – nicht nur für Big Data und Künstliche Intelligenz – aussehen kann und entwickeln Strategien, wie ethische Erwägungen in einer immer schneller werdenden technischen Entwicklung ganz praktisch etabliert werden können.

  • Chancengerechtigkeit
    • Was wir beobachten

      Digitale Technologien haben große Potenziale, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden, indem Hürden abgebaut und Zugänge verbessert werden. Aber sie sind nicht automatisch Gleichmacher. Weil digitale Technologien selbst ausgrenzen können, weil sie nicht voraussetzungslos sind, weil nicht jede_r Zugang zu ihnen hat, oder sie zu bedienen weiß, können sie bestehende Ungleichheiten vergrößern und neue schaffen. Es kommt deshalb nicht nur darauf an, Zugänge zu erleichtern und Kompetenzen zu stärken. Gerechte Chancen müssen auch durch entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Ausgrenzungen und Benachteiligungen abbauen und verhindern.

    • Was wir tun

      Wir legen ein wachsames Auge auf ausgrenzende und benachteiligende Strukturen und Tendenzen in der digitalen Gesellschaft und identifizieren wirksame Ansätze und Prinzipien, um Ungleichheiten und Chancenungerechtigkeit zu überwinden.

Team

Wir sind ein interdisziplinäres Team und schauen mit unterschiedlichen Perspektiven auf die Digitalisierung.

Für den Betrieb des Innovationsbüros hat das Bundesfamilienministerium das iRights.Lab beauftragt.

Das iRights.Lab ist ein unabhängiger Think Tank zur Entwicklung von Strategien und praktischen Lösungen, um die Veränderungen in der digitalen Welt vorteilhaft zu gestalten. Er unterstützt öffentliche Einrichtungen, Stiftungen, Unternehmen, Wissenschaft und Politik dabei, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und die vielschichtigen Potenziale effektiv und positiv zu nutzen. Dazu verknüpft es rechtliche, technische, ökonomische und gesellschaftspolitische Expertise.

Team des Innovationsbüros

Kontakt

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